1951 beginnt er sich noch einmal für die Flüchtlingsbauern in Schleswig-Holstein einzusetzen, die bislang vom Staat vernachlässigt werden und noch immer ohne Land sind, obwohl es andernorts noch guten Boden gibt. Dies zu ändern wird die Hauptaufgabe der "Deutsch-Schwedischen-Flüchtlingshilfe", die Forell gründet, um eigenmächtig handeln zu können.[18]
1953 beschließt er, sein Pfarramt in Borås aufzugeben, damit er ganz für die, die seine Hilfe benötigen, da sein kann. Als er auf sein Drängen hin vorzeitig pensioniert wird, kürzt die schwedische Kirche trotz seiner vielen Verdienste erheblich seine Pension.[19]
4.7.1958 Birger Forell stirbt an einem Herzinfarkt. Die "Deutsch-Schwedische-Flüchtlingshilfe" stellt nur zwei Jahre nach seinem Tod die Arbeit wieder ein, doch die Spuren, die er zeitlebens hinterlassen hat, sind unverkennbar. Ob Seelsorge oder Flüchtlingshilfe, Forell hat dort geholfen, wo er gebraucht wurde. Die Evangelische Kirche von Deutschland ruft später die "Birger-Forell-Stiftung" ins Leben, die seine Aufgabe fortsetzen wird.[20]